Versuchen Sie es mal mit Predictive Costing

Es steht überall geschrieben und ist nicht übersehbar ...

  • 80% der Herstellkosten werden in der Produktentwicklung festgelegt
  • Die frühe Abschätzung von Kosten ist elementar um sicherzustellen, dass nicht Produkte entwickelt werden, die keinen Gewinn generieren.
  • Herstellkosten müssen möglichst früh abgeschätzt werden

Trotzdem werden die Herstellkosten sehr selten über den gesamten Lebenszyklus der Produkte abgeschätzt resp. berechnet. Der Hauptgrund? Zu Beginn der meisten Projekte, sind zwar maximale Herstellkosten resp. Zielkosten in den Spezifikationen vorgegeben – doch verlieren die Herstellkosten, je weiter das Projekt fortgeschritten ist, immer mehr an Relevanz. Funktion und Termin gehen über alles! Schade nur, wenn zwar alles gut funktioniert, sich aber nicht mit einer zum Ziel gesetzten Gewinnmarge verkaufen lässt. Dabei ist der Aufwand, die Kosten von Funktionsgruppen, Baugruppen und Bauteilen in einem frühen Stadium abzuschätzen, gering. Mit etwas Übung dauert eine Kostenschätzung pro Bauteil wenige Sekunden. Es ist klar, dass in der Produktentwicklung, Bauteile und Baugruppen viele Änderungen durchlaufen. Entsprechend erhöht sich der Aufwand, die Schätzungen aktuell zu halten. Doch auch das ist mittlerweile keine Herausforderung mehr. Mit Produktdatenmanagement Systemen lässt sich das einfach und effizient bewerkstelligen. Aus unserer Projekterfahrung stellen wir fest, dass es nicht die Schätzung selbst ist, die Sorgen bereitet. Es ist das Vertrauen in die eigene Schätzung - und die Angst, mit der eigenen Schätzung „daneben“ zu liegen. Schätz man Herstellkosten, exponiert man sich und es besteht die Gefahr, sich zu blamieren. Die Belastbarkeit von „manuellen“ Schätzungen ist oft ganz gut – doch Bauchgefühle sind schwer nachvollziehbar und subjektiv. Entsprechend sind die "Berechnungen" schwierig nachvollziehbar.

Mit Predictive Costing die Kosten kennen, bevor Kosten entstehen:

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Viele Unternehmen kaufen immer mehr Komponenten und Baugruppen ein. Entsprechend umfangreich ist die Datenlage in den Unternehmen. ERP, PDM und CAD-Systeme enthalten Daten, die mittels Algorithmen ausgewertet werden können. Es liegt auf der Hand: Wenn Unternehmen pro Jahr verschiedenste Komponenten einkaufen, können Sie die Herstellkosten für neue Komponenten, die noch nie hergestellt wurden, hochgenau berechnen. Egal ob es sich dabei um Frästeile, Drehteile, Spritzguss, Kabel, etc. handelt. Mathematik sei Dank. Die Berechnungen sind sehr exakt, homogen, plausibel und nachvollziehbar. Diesen Kostenberechnungen vertrauen auch Ingenieure - ein erster und wichtiger Schritt zur Etablierung von Kostenmanagement.

 

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